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Taxi-App : Uber meldet Milliardenverlust

  • Aktualisiert am

Uber an der New York Stock Exchange Bild: AP

Zum ersten Mal seit seinem Börsengang hat der amerikanische Taxi-App-Konzern Uber Quartalszahlen vorgelegt. Sie zeigen, wie unprofitabel das Geschäft des Fahrdienstvermittlers noch immer ist. Dennoch übertrifft das Unternehmen die Erwartungen.

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          Der amerikanische Fahrdienstvermittler Uber hat zu Jahresbeginn tiefrote Zahlen geschrieben, aber einen kräftigen Umsatzanstieg verbucht. Im ersten Quartal fiel ein Verlust von einer Milliarde Dollar an, wie Uber am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte es einen Gewinn von 3,8 Milliarden gegeben, was allerdings an hohen Sondererlösen durch Verkäufe von Auslandsbeteiligungen lag.

          Das operative Geschäft ist chronisch unprofitabel und im vergangenen Quartal drückten hohe Kosten für die Vorbereitung des Börsengangs die Bilanz noch tiefer ins Minus. Uber debütierte vor rund drei Wochen an der New York Stock Exchange, bei der größten Börsenpremiere seit Jahren sammelte das Unternehmen rund 8,1 Milliarden Dollar ein und brachte es auf eine Gesamtbewertung von etwa 82 Milliarden.

          Seitdem hat Uber bei Anlegern jedoch einen schweren Stand und die Aktie ist stark unter Druck geraten. Immerhin konnte das Unternehmen den Umsatz im Auftaktquartal im Jahresvergleich um deutliche 20 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar steigern und damit die Prognosen der Analysten leicht übertreffen. Auch der hohe Verlust lag im Rahmen der Markterwartungen. Uber hatte Investoren vor dem Börsengang gewarnt, möglicherweise nie die Gewinnzone zu erreichen.

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