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Erste Verleihdienste starten : Auf die Roller, fertig, los!

Ein Mann fährt auf einem E-Scooter durch die Straßen: Das ist bald kein ungewöhnliches Bild mehr. Noch diese Woche könnten die ersten Verleihdienste an den Start gehen. Bild: dpa

Die Verleiher von E-Scootern fiebern dem Start entgegen. Bei einigen könnte es noch diese Woche losgehen. Ihnen fehlt nur noch eine Mail.

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          Lawrence Leuschner hortet Tausende nagelneue E-Scooter in Lagerhallen und Garagen und wartet auf den großen Tag, an dem er die Fahrzeuge endlich in deutschen Städten aufstellen darf. Vor einem Jahr hat er den Roller-Verleiher „Tier“ gegründet. Die App regelt alles für den Kunden: Sie zeigt ihm, wo die nächsten Roller stehen, schaltet den Scooter frei und wickelt die Bezahlung ab. Etwa drei Euro kostet eine Viertelstunde Fahrt. In Wien hat Leuschner losgelegt, in 20 anderen Städten quer durch Europa nachgezogen. Nur in Deutschland hatten seine Roller bisher keine Fahrerlaubnis, waren sie schließlich bis Mitte Juni  im Straßenverkehr verboten. 

          Diese Woche könnte sich das ändern, dann darf das Volk losrollern. Monatelang hatte die Politik hitzig über die Zulassung der kleinen Flitzer debattiert, nun steht nur noch die Genehmigung durch das Kraftfahrt-Bundesamt aus – und die wird innerhalb der nächsten Tage erwartet. Sobald die sehnlichst erwartete E-Mail bei Leuschner eingeht, wird er seine E-Flitzer auf die Straße bringen. Berlin, München, Frankfurt und ein paar andere Städte zählen zu den ersten Standorten. „Wir sind dort sofort startklar“, sagt er.

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