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Branchentreffen am Dienstag : SPD will Staatsbeteiligung für Auto-Zulieferer

  • Aktualisiert am

SPD-Ko-Chef Norbert Walter Borjans Bild: EPA

Vor dem morgigen Autogipfel fordert SPD-Chef Norbert Walter-Borjans, in Not geratene Autozulieferer mit einem teilstaatlichen Beteiligungsfonds unterstützen.

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          Auch die SPD hat sich dafür ausgesprochen, in Not geratene Autozulieferer mit einem teilstaatlichen Beteiligungsfonds zu unterstützen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sagte dem „Handelsblatt“: „Wir wollen dazu beitragen, dass es in und nach der Coronakrise vorwärts geht und zukunftssichere Arbeitsplätze in der Autobranche erhalten bleiben.“

          Mit dem Fonds sollte vor allem den mittelständisch geprägten Zulieferern über finanzielle Engpässe hinweggeholfen und die Umstellung auf umweltfreundliche Antriebe gefördert werden.

          „Damit würde der gesamten Branche geholfen“, sagte er. „Die Zulieferer sind das Fundament für die Autoherstellung, ohne sie läuft nichts.“ Mit einer staatlichen Beteiligung solle zudem verhindert werden, „dass hochinnovative und -qualifizierte Unternehmen zu billigen Übernahmekandidaten für Investoren außerhalb der EU werden“.

          Zuvor hatte sich etwa die IG Metall vor einem weiteren Spitzentreffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Branchenvertretern am Dienstagabend für einen Fonds stark gemacht. Der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann plädierte für einen staatlichen „Mittelstands- und Transformationsfonds“, der sich an Unternehmen in Not beteiligt. „Wenn der Staat einen Teil des Risikos übernimmt, könnte das kleinen und mittleren Unternehmen die Kraft zu Investitionen und Innovationen verschaffen“, sagte Hofmann der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

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