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Leverkusener Rheinbrücke : Stahlteile aus China gefährden Neubau

  • Aktualisiert am

Der Zeitplan für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke ist in Gefahr. Bild: dpa

Der Zeitplan für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke droht ins Wanken zu geraten. Grund sind Mängel an importierten Stahlteilen. Wie es auf der Baustelle weitergeht, ist nun unklar.

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          Mängel an importierten Stahlteilen aus China könnten für erhebliche Verzögerungen beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke führen. „Die Stahlteile, die angeliefert wurden, weisen erhebliche Mängel auf“, sagte ein Sprecher des Landesbetriebes Straßen.NRW der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Wie es auf der Baustelle weitergehe, sei noch unklar.

          Beauftragt hatte die Lieferung der Stahlteile das österreichische Bauunternehmen Porr, mit dem der Landesbetrieb einen Vertrag abgeschlossen hat. Nun muss das Unternehmen Konsequenzen fürchten. „Es ist richtig, dass Straßen.NRW bisher die Neuherstellung der Stahlteile fordert und die Kündigung des Bauvertrags angedroht hat“, teilte Porr mit. Eine Neuherstellung der Teile sei jedoch nicht nötig, die Mängel könnten beseitigt werden. Das bestätigte auch der zuständige TÜV Rheinland.

          Die Leverkusener Rheinbrücke gilt als eines der aufwendigsten derzeitigen Bauprojekte im Straßenverkehr Nordrhein-Westfalens. Bereits seit Jahren ist die marode Brücke für Lastwagen gesperrt.

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