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Deutlich mehr als im Vorjahr : Offenbar Rekord bei Förderanträgen für E-Autos

  • Aktualisiert am

Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen. Bild: Martin Gerten/dpa

Trotz umstrittener Förder-Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums gibt es offenbar einen Boom bei E-Autos. Die zuständige Behörde braucht angeblich sogar deutlich mehr Mitarbeiter, um die Antragsflut zu bewältigen.

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          Der Bund verzeichnet der „Bild“-Zeitung zufolge einen Antragsrekord für die Förderung von Elektroautos. Allein im Oktober seien 32.324 solcher Anträge eingereicht worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Das seien dreimal so viele Anträge wie im Vorjahresmonat.

          Seit Juli seien zudem bereits mehr als 100.000 Anträge gestellt worden und damit mehr als im gesamten Vorjahr. Zur Bearbeitung habe das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Zahl der zuständigen Mitarbeiter um 40 Prozent aufgestockt. Zudem solle ab dem 16. November die Kombination des „Umweltbonus“ zur Förderung von reinen E-Autos sowie Hybrid- und Wasserstoff-Fahrzeugen mit anderen öffentlichen Förderprogrammen wieder möglich sein.

          Kontroverse Altmaier-Entscheidung zur Förderung

          Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte für Verärgerung auch unter anderen Ministerien gesorgt, da zwar die Kaufprämie für E-Autos im Zuge des Corona-Hilfspakets auf bis zu 9000 Euro erhöht wurde, aber die Kombination mit zahlreichen Sonderprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen nicht mehr zugelassen wurde.

          Nach heftiger Kritik wurde eine Prüfung dieses Kombinationsverbots eingeleitet.

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