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Proteste gegen IAA : Der neue Hass auf das Auto

Schwere Sachbeschädigung wird bei extremen Klimaaktivisten immer mehr zur Gangart. Bild: Reuters

Die Öko-Szene rüstet zum Protest gegen die Automesse IAA. Sie wirft den Autoherstellern Profitgier und Propaganda vor. Industrie und Behörden bangen: Wie militant wird der Aufruhr?

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          Sie kamen nachts, um Viertel nach zwei, und sie waren vermummt. Zehn Randalierer haben am vorigen Montag in Kronberg, vor den Toren Frankfurts, ein Autohaus angegriffen, haben auf die ausgestellten Wagen der Luxusklasse eingeprügelt, die Scheiben zerschmettert. Der Schaden an den mehr als 40 demolierten Autos beträgt mehrere hunderttausend Euro.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Im Bekennerschreiben postuliert eine bislang unbekannte Gruppe namens „Steine ins Getriebe“, es sei Zeit, „Fakten zu schaffen, diese Dreckschleudern zu entsorgen und so viele Luxuskarren wie möglich kaputtzuschlagen“. Alles im Namen des Klimaschutzes. Garniert wird die extreme Botschaft mit „solidarischen Grüßen“ an die inhaftierten Gewalttäter vom G-20-Gipfel in Hamburg.

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