https://www.faz.net/-gqe-9vbf1

Medienbericht : Porsche soll früheren Betriebsratsvorsitzenden weiter bezahlen

  • Aktualisiert am

Uwe Hück, früherer Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen. Bild: dpa

Der ehemalige Arbeiterführer Uwe Hück soll weiter Geld vom Unternehmen erhalten – und das so lange, bis er in Rente geht. Je nach Unternehmenserfolg können das rund 3 Millionen Euro sein.

          1 Min.

          Porsches früherer Betriebsratsvorsitzender Uwe Hück erhält nach einem Medienbericht weiter Geld vom Unternehmen. Das digitale Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ meldet, Porsche bezahle den einstigen Arbeitnehmervertreter noch jahrelang. Im Februar vergangenen Jahres hatte Hück seinen Abschied aus dem Unternehmen bekanntgegeben und angekündigt, in die Politik zu wechseln.

          Laut dem Magazinbericht schlossen der Vorstand und Hück eine Vereinbarung: Sie sah vor, dass der Betriebsratschef im Februar 2019 sein Amt niederlege und noch bis Ende des Jahres sein reguläres Gehalt von rund 400.000 Euro jährlich beziehe, anschließend aus dem Unternehmen ausscheide. Aufgrund eines vertraulichen Vertrags erhalte Hück nun eine regelmäßige Zahlung – und zwar so lange, bis er in Rente geht.

          Je nach Unternehmenserfolg werde er dann etwas mehr oder weniger als 3 Millionen Euro kassiert haben, heißt es in dem Bericht weiter. Hück und Porsche gaben demnach keinen Kommentar. Hück war auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, er ist wegen seiner klar formulierten Meinungen unter anderem in Gesprächsrunden im Fernsehen weit über das Unternehmen hinaus bekannt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Helikopter über den Schweizer Alpen auf dem Weg nach Davos: In einem sitzt der amerikanische Präsident Donald Trump.

          Davos : Jahr der Megatrends

          In Deutschland besteht eine verhängnisvolle Neigung zu glauben, wer die Welt verändern wolle, müsse in erster Linie moralisieren. Die Wirtschaft ist aber nicht der natürliche Feind der Klimapolitik. Das zeigte sich gerade in Davos.
          Bologna, 19. Januar: Massendemonstration der Bürgerrechtsbewegung der „Sardinen“ gegen Matteo Salvini und die Lega

          Regionalwahlen in Italien : Wo und wer ist denn nun das Volk?

          Fällt die „Rote Emilia“ oder gerät Salvini auf seinem Marsch auf Rom ins Stolpern? Gewinnt der frühere Innenminister mit seiner rechts-nationalistischen Allianz in der Emilia Romagna, könnte es Neuwahlen in Italien geben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.