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ÖBB-Generaldirektor Matthä : Vorreiter mit Nachtzügen

Andreas Matthä hat große Pläne für den Bahnverkehr. Bild: Reuters

Andreas Matthä ist Generaldirektor der österreichischen Staatsbahn. Das Bahn-Urgestein legt nicht nur die Schlafwagen wieder neu auf, sondern hat auch große Pläne für den Transit.

          3 Min.

          Reisen in der Nacht ist für viele Bahnfahrer ein Luxus. Und es ist eine Marktnische, welche die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) seit Jahren zu nutzen wissen. Der größte Logistikdienstleister des kleinen Nachbarlandes ist in diesem Segment Platzhirsch in Europa. Deren Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä sieht das als aussichtsreiches Geschäft, das Genuss verspricht.

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Das Unternehmen stockt daher seine Nachtzugflotte auf und investiert dafür gut eine halbe Milliarde Euro. Auch deshalb wird es in den völlig neu konzipierten Nachtjets von Siemens künftig Schlafwagenabteile mit Dusche und Toilette sowie Minisuites – vergleichbar mit japanischen Kapselhotels – geben. Das Jugendherbergsgefühl im Sechser-Liegewagen war einmal. Jetzt ist Komfort angesagt. Das gefällt dem passionierten Techniker, der nicht nur von Berufs wegen gern mit dem Zug fährt.

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