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Neue Technik : Wovon die Diesel-Rettung abhängt

  • -Aktualisiert am

Was dabei wohl herauskommt? Testwagen von Bosch in Stuttgart. Bild: dpa

Bosch hat neue Technik für einen sauberen Wundermotor vorgestellt. Doch was halten Fachleute und die Autohersteller davon?

          3 Min.

          Das alljährliche Internationale Wiener Motorensymposium ist ein Ort für Hardcoretechniker. An diesem Donnerstag standen auch „Neue Dieselmotoren“ auf dem Veranstaltungsplan. Dort präsentierte der Autozulieferer Bosch seine neue Technik zur Reduktion von Stickoxidemissionen in Dieselmotoren. Kein zufälliges Timing, denn am Vortag hatte Bosch schon seinen großen Auftritt und sich der Öffentlichkeit als Retter des in Verruf geratenen Dieselantriebs präsentiert. „Das sind bahnbrechende Ergebnisse“, hatte Bosch-Chef Volkmar Denner gesagt. Bosch ist der größte Dieseltechnikzulieferer, und die Verkaufszahlen sind seit dem Diesel-Skandal beständig nach unten gegangen. Aber wie realistisch ist die Trendwende? Und werden die Autohersteller die neue Technik auch in ihre Motorenproduktion einbauen?

          Die meisten Fachleute in Wien reagierten nicht vollkommen überrascht, aber durchaus anerkennend. Die Technik hinter der Bosch-Ankündigung sei grundsätzlich nichts Neues, berichteten Teilnehmer des Symposiums. Doch dass es dem Zulieferer gelinge, den Ausstoß von Stickstoffdioxid auf bis zu 13 Milligramm je gefahrenen Kilometer zu drücken, sei bemerkenswert. Schließlich wäre das nur ein Bruchteil des künftigen Grenzwertes von 80 Milligramm, der vom Jahr 2020 an gilt. Bosch will das erreichen, indem das angebotene Abgasreinigungssystem auf die Fahrweise reagiert und mit höheren Temperaturen arbeitet. Das eröffne das zusätzliche Einsparpotential, heißt es.

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