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Automesse : Nächste IAA soll 1,5 Millionen Besucher anziehen

Verladen von Automodellen auf der IAA. Bild: EPA

Die Autoindustrie hat große Ideen für ihre schwächelnde Leitmesse. Deren Zukunft ist aber stark umstritten. Ein Krisentreffen soll helfen.

          3 Min.

          Das Ringen um die Zukunft der Internationalen Automobilausstellung IAA tritt in eine entscheidende Phase. Die Marketingchefs der deutschen Hersteller treffen sich nach Informationen der F.A.Z. dazu an diesem Donnerstag in Berlin. Es kommen offenbar stramm anmutende Vorstellungen auf den Tisch. Dem Vernehmen nach ist die Rede von 1,5 Millionen Besuchern, welche eine künftige Automesse in Deutschland anziehen solle. Bis zu 300.000 Besucher am Tag sollten möglich sein. Das ist angesichts der bisherigen Zahlen mutig. In der Spitze kamen nach Frankfurt rund 900.000 Besucher, zur IAA in diesem Jahr waren es 560.000.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Als klassische Autoausstellung werde die IAA 2021 sicher nicht aufgelegt, heißt es, doch dann wie? Darüber herrscht Konfusion, der die IAA ausrichtende Verband VDA droht zwischen den Protagonisten zerrieben zu werden. Als größte Unruheherde gelten die Marketingchefin von Daimler, Bettina Fetzer, und ihr Pendant von Volkswagen, Jochen Sengpiehl, die sich dem Vernehmen nach auch untereinander nicht einig sind. Ein gewichtiges Wort mitzureden hat zudem der Marketingleiter von BMW, Jens Thiemer. Sie alle, ergänzt um die Verantwortlichen von Opel, Ford und einige andere haben sich nun zu dem Krisentreffen verabredet.

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