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VW-Abgasskandal : Umweltbehörde zweifelt an Einigung mit Volkswagen

  • Aktualisiert am

Die Leiterin der amerikanischen Umweltbehörde EPA, Gina McCarthy Bild: dpa

Noch gut zwei Wochen hat der Konzern Zeit, sich mit der EPA außergerichtlich zu einigen. Sonst droht im Sommer der Prozess.

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          Die Gespräche zwischen der amerikanischen Umweltbehörde EPA und Volkswagen im Abgasskandal dauern an. Es sei unklar, ob bis zu der von einem amerikanischen Richter gesetzten Frist am 21. April eine Einigung erzielt werden könne, sagte EPA-Chefin Gina McCarthy am Dienstag. Sie wollte sich nicht dazu äußern, ob sich die EPA mit einer teilweisen Reparatur der manipulierten Fahrzeuge zufrieden geben würde.

          Ein Richter in Kalifornien hatte dem Konzern eine Frist bis zum 21. April gesetzt, um eine außergerichtliche Einigung mit den amerikanischen Behörden zu erzielen. Wenn bis dahin zwischen VW, der EPA und dem amerikanischen Justizministerium keine Einigung über die Reparatur, den Rückkauf oder eine andere Lösung für die von den Abgasmanipulationen in den Vereinigten Staaten betroffenen rund 580.000 Dieselfahrzeuge erzielt werde, erwäge das Gericht im Sommer einen Prozess, sagte Bezirksrichter Charles Breyer.

          VW hat zugegeben, weltweit in Millionen Dieselautos eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese erkennt, ob sich ein Dieselfahrzeug auf dem Prüfstand befindet - und hält nur dann die Stickoxidgrenzwerte ein.

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