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Mangelnde Ladeinfrastruktur : Kein E-Auto-Anschluss unter diesem Haus

Um ihr E-Auto aufzuladen, müssen Besitzer meist extra eine Ladestation anfahren. Bild: Wolfgang Eilmes

Laut ADAC bieten in Großstädten nur wenige Mehrfamilienhäuser Lademöglichkeiten. Wie sollen so mehr Menschen zum Umsteigen auf Elektroautos bewegt werden?

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          In der Theorie klingt es einfach, zu Hause eine Lademöglichkeit für das eigene Elektroauto zu installieren. In drei bis sechs Schritten erklären Stromversorger wie die Frankfurter Mainova AG, die ENBW aus Karlsruhe oder die Stadtwerke München im Internet, wie Kunden die „Wallbox“ genannte Ladestation für zu Hause bestellen und dann auch aufbauen lassen können. Der scheinbar recht simple Weg steht aber vor allem Menschen offen, die Eigentümer eines Einfamilienhauses sind. Wer in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnung sein Eigen nennt oder dort zur Miete wohnt, hat es schwerer.

          Um eine Ladesäule aufzubauen, brauchen Mieter zumindest die Erlaubnis ihres Vermieters. Und weil es sich dabei um eine bauliche Veränderung in einer oft gemeinschaftlich genutzten Tiefgarage handelt, müssen in Eigentümergemeinschaften je nach Rechtsauffassung mindestens eine Mehrheit, wenn nicht sogar alle Eigentümer zustimmen. Und das kann dauern.

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