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Von Ende September an : Längere Fahrzeit auf einigen Bahn-Fernstrecken

  • Aktualisiert am

Auf einigen Strecken müssen sich Bahn-Reisende auf längere Fahrzeiten einstellen. Bild: Lando Hass

Neue Baustellen im Fernverkehr der Deutschen Bahn: Wer zum Beispiel von Berlin nach Frankfurt fahren will, muss künftig auf der Strecke über Leipzig dort umsteigen und kann nicht wie bisher durchfahren.

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          Bahnreisende zwischen Berlin, Leipzig, Frankfurt und München müssen sich von Ende September an auf längere Fahrzeiten und weniger Züge im Fernverkehr einstellen. Grund sind drei Baustellenabschnitte, die der Konzern zwischen dem 26. September und dem 12. Dezember gleichzeitig angehen will, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte.

          40 bis 60 Minuten länger dauert es dann demnach etwa zwischen Berlin und Leipzig mit dem ICE. Wer von Berlin nach Frankfurt fahren will, muss auf der Strecke über Leipzig dort umsteigen und kann nicht wie bisher durchfahren.

          Kaum Einschränkungen gibt es demnach hingegen auf der ICE-Strecke zwischen Berlin und München. Dort werde die stündliche Verbindung weiterhin angeboten. Lediglich beim ICE-Sprinter werde es vereinzelte Ausfälle geben.

          Mit längeren Fahrzeiten und Ersatzverkehr müssen auch Fahrgäste im Regionalverkehr zwischen Ludwigsfelde (Brandenburg) und Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) rechnen.

          Bei den Baustellen handelt es sich um die Sanierung der Schnellfahrtstrecke im Abschnitt Ludwigsfelde-Niedergörsdorf, um einen Weichenaustausch auf der Strecke Leipzig-Halle (Saale) sowie um die Sanierung des Hönebachtunnels zwischen dem thüringischen Gerstungen und dem hessischen Bebra. Mit der Bündelung dieser drei Baustellen will die Bahn Bauzeiten verkürzen und Einschränkungen für die Kunden gering halten.

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