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Krise der Verbrennungsmotoren : Alarm im Autoland!

Qualitätskontrolle beim Autozulieferer Elring-Klinger. Nicht nur in Dettingen sieht man dem Strukturwandel in der Autoindustrie bang entgegen. Bild: Marcus Pietrek

Im Automobilbau machte Baden-Württemberg lange Zeit niemand etwas vor. Jetzt schon. Eine Rundreise durch eine verstörte Wirtschaftsregion.

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          Der Satz stammt von Winfried Kretschmann: „Ich habe keine Lust, dass wir das Ruhrgebiet der Zukunft werden“, knurrte Baden-Württembergs Ministerpräsident diesen Sommer in einem Radiointerview. Gemeint war damit: So wie der Niedergang von Kohle und Stahl die einst reichen Landstriche zwischen Rhein und Ruhr zerrüttet hat – so kann es auch Baden-Württemberg ergehen. Dann nämlich, wenn seine Schlüsselindustrie, der Automobilbau, von der internationalen Konkurrenz hinweggefegt werden sollte, so wie vor einem halben Jahrhundert die Montanindustrie in Nordrhein-Westfalen.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das stolze „Musterländle“ als neue deutsche Krisenregion? Das klingt weit hergeholt. Andererseits: Auch in Bochum, Essen und Duisburg haben in den guten Jahren viele den wirtschaftlichen Absturz lange nicht kommen sehen. Bis er dann da war. Handelskrieg, Diesel-Skandal, Feinstaubalarm, Klimaschutz, der bevorstehende radikale technologische Wandel von der Elektromobilität bis zum autonomen Fahren – noch nie war die Liste der Herausforderungen für die deutsche Autoindustrie so lang wie heute. Und für keine Region steht dabei so viel auf dem Spiel wie für den Südwesten der Republik.

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