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Wandel der Mobilität : Augen auf vorm Autokauf!

  • -Aktualisiert am

Immer mehr, immer größer, immer schneller: Autos auf den Straßen von Berlin. Bild: dpa

Ob Auto, Bahn oder Fahrrad – Mobilität ist individuell und abhängig von Bedürfnissen und Lebensumständen. Doch jeder sollte bereit sein, sich zu hinterfragen.

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          Klimawandel, Diesel-Fahrverbote und der wachsende Staustress auf den Straßen lassen viele Menschen hierzulande darüber nachdenken, welches Auto sie künftig überhaupt noch fahren sollen, wollen oder vielleicht auch dürfen. Solche Gedankenspiele lassen sich so plakativ beschreiben, wie dies der Unternehmer Erich Sixt neulich getan hat. Es sei heute „völlig irrational“, ein eigenes Fahrzeug zu kaufen, behauptete er – wohlgemerkt ein Mann, der sein Geld damit verdient, Autos zu vermieten. Zur Klärung der Mobilitätsdebatte trägt diese Werbung in eigener Sache wenig bei. Die Antworten müssen differenzierter ausfallen. Und sie werden divers sein.

          Wie und mit welchen Verkehrsmitteln Menschen künftig unterwegs sein werden, hängt ganz grundlegend von ihren Lebensumständen und Bedürfnissen ab. Wer in einer Stadt wohnt, deren öffentlicher Nahverkehr gut ausgebaut ist, und wer täglich nur eine überschaubare Entfernung zur Arbeit zurücklegen muss, dem fällt es leichter, das Auto stehen zu lassen und Bus oder S-Bahn oder das Fahrrad zu nehmen. Oft kommt er so dann sogar schneller ans Ziel.

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