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Sportwagenhersteller : Klimamanöver im Porsche-Tempo

Vollelektrisch: Der Porsche Taycan Cross Turismo Bild: Porsche

Die Hälfte der Porsche-Belegschaft wird in fünf Jahren eine andere Arbeit machen als heute. Es ist klar, was daraus folgt.

          3 Min.

          Die Wörter Porsche und Klimaschutz wollen nicht so recht in einem Satz zusammenfinden. Nirgendwo sonst scheint Fahrvergnügen derart unmittelbar an das Dröhnen von Motor und Auspuffrohren gekoppelt wie bei der Sportwagenmarke aus Stuttgart. Diesen Spaß verbindet wohl kaum jemand mit einem Anliegen wie Klimaschutz, schon gar nicht mit einem schwierigen Projekt wie die Abschaffung des Verbrennungsmotors. Und doch spricht vieles dafür, dass ausgerechnet Porsche dieses Manöver ganz elegant schafft.

          Von 2030 an will Porsche bilanziell CO2-neutral sein. Das hat der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume angekündigt und versprochen, nicht zu tricksen, nicht zu kompensieren, sondern wirklich zu vermeiden, was geht. In einer Industrie, deren Produkte einen Lebenszyklus von vielen Jahren haben, ist 2030 praktisch übermorgen. Ruck, zuck müssen die Antriebe deshalb elektrisch werden. Den ersten Schritt hat Porsche im Herbst 2019 mit dem Taycan als eine Art Tesla-Jäger getan, zu dem sich dieses Jahr schon das offroad-fähige Schwestermodell Taycan Cross Turismo gesellt hat. Von 2023 an soll der rund zwei Tonnen schwere SUV Macan zum reinen Elektroauto werden.

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