https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/kommentar-der-skandal-ist-die-deutsche-umwelthilfe-16439446.html
Frank-Holger Appel (hap.)

Abgastests : Der Skandal ist die Deutsche Umwelthilfe selbst

  • -Aktualisiert am

Der Auspuff eines VW Tiguan Bild: dpa

Es ist unerfreulich, dass ältere Diesel im Alltag einen recht hohen Stickoxid-Ausstoß haben. Nur: Illegal ist das nicht.

          1 Min.

          Die Deutsche Umwelthilfe ist Weltmeisterin im Aufwiegeln mit falsch dargestellten Tatsachen. Jetzt war es wohl mal wieder an der Zeit, gegen die Autoindustrie und den Diesel zu Felde zu ziehen. Zu ruhig ist es geworden, die neuen Dieselmotoren sind derart abgas- und verbrauchsarm, dass es der DUH offenbar unheimlich wurde. Also zerrt sie eine Untersuchung ans Tageslicht, die den nächsten vermeintlichen Skandal offenlegen soll. Dabei wärmt sie auf, was sowieso bekannt ist. Und natürlich findet sie auch wieder ein Medium, das ihr willfährig folgt. Dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auch noch einen der üblichen Vorwürfe abbekommt, geschenkt.

          „Subaru, Fiat, Mercedes-Benz, der Volkswagen-Konzern, Peugeot – das sind nur einige der Hersteller von 50 Automodellen, bei denen das Kraftfahrt-Bundesamt im realen Fahrbetrieb einen höheren NOx-Ausstoß festgestellt hat, als am Prüfstand erlaubt“, wird nun also vermeldet,  und Axel Friedrich von der Umwelthilfe darf sich gemeinsam mit einem Abgeordneten der Grünen empören, „dass die weiterhin unsere Luft verpesten dürfen, ist ein unglaublicher Vorgang“. Unglaublich daran ist freilich nur die Art, wie die DUH immer und immer wieder versucht, die Menschen in die Irre zu führen und die Autohersteller zu kriminalisieren.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
          Gas geben: Minister Habeck hat ein Konsortium mit TES-Geschäftsführer Alverà (rechts) ausgewählt, um in Wilhelmshaven ein schwimmendes LNG-Terminal zu bauen.

          Gasexperte Alverà : „Es gäbe genügend Gas für Europa“

          In diesem Jahr gibt Europa 1000 Milliarden Euro zusätzlich für seine Energie aus. Der Gasexperte Marco Alverà hat ein Rezept, wie Europa seine Gasversorgung schnell stabilisieren kann.
          Ein städtischer Wideraufbautrupp in Mykolaiv 60 Kilometer südöstlich von Cherson Ende August

          „Referenden“ in der Ukraine : „Ich gehe da nicht hin“

          Putin will Russlands Eroberungen im Osten und Süden der Ukraine annektieren. Dafür soll es jetzt fingierte Volksabstimmungen geben, aber eine Frau in Cherson sagt Nein. Ein Protokoll.