https://www.faz.net/-gqe-9j19o

Verkehr-Kommentar : Gefährliches Klima

Elektromobilität könnte ein Anreiz für Autofahrer sein: Eine Frau lädt ein Elektroauto an einer Ladesäule. Bild: dpa

Die Koalition plant ein Klimaschutzgesetz, das endlich klare Regelungen schaffen soll, wo vorher vage Versprechungen waren – für den Autofahrer verheißt die Zukunft des Verkehrs nichts Gutes.

          Der deutsche Autofahrer konnte die Rettung des Weltklimas lange als Angelegenheit der Verhandlungsdelegationen auf UN-Klimakonferenzen in Kyoto, Paris oder Kattowitz abtun. Doch seit in einer Reihe von Innenstädten Diesel-Fahrverbote drohen, dämmert vielen, dass da ein umfassender Angriff auf ihren Geldbeutel und ihre Freiheit ansteht. Stickoxid, Feinstaub und vor allem Kohlendioxid: Von den Gipfeln brachten Klimaschützer Grenzwerte und andere Vorgaben mit, die den deutschen Autofahrer-Alltag bald trüben werden.

          Den schmerzhaften Erkenntnisprozess beschleunigt ein Arbeitspapier, das jetzt aus der Regierungskommission „Nationale Plattform zur Zukunft der Mobilität“ lanciert worden ist. Die Fachleute aus Industrie, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Gemeinden, Autobranche und Bahn sollen sich ausdenken, was der Verkehr zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele beitragen kann – so wie die Kohlekommission für den Energiesektor. Während die Emissionen von Industrie und Energiewirtschaft seit 1990 deutlich sanken, sind sie im Verkehr weiter gestiegen. Auf das Konto des Verkehrs in Deutschland gingen 2017 gut 170 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Die Bundesregierung hat sich im Klimaschutzplan 2050 vorgenommen, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent (im Vergleich zum Referenzjahr 1990) zu vermindern. Autos, Lastwagen und Flugzeuge sollen dann nur noch 95 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen. Ohne drastische Einschnitte ist das nicht zu schaffen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Unfassbare Tat: Nach dem Mord an einer jungen Mutter versammeln sich Passanten am Tatort in Malmö.

          Kriminalität in Schweden : Im Griff der Banden

          In Schweden findet die Regierung keine Mittel gegen die steigende Kriminalität. In den vergangenen Wochen haben mehrere brutale Morde das Land erschüttert. Selbst der König äußert sich besorgt.
          Renate Künast, aufgenommen während der Klausur der Grünen-Bundestagsfraktion Anfang September

          Klage von Künast abgewiesen : Sind nun alle Schleusen offen?

          Verbale Rohheit pflanzt sich fort. Wer in anderen Menschen nur noch Hassobjekte sieht und sie – mit dem Staat als Zuschauer – erniedrigt, schafft ein Klima, das sich auch in körperlicher Gewalt entladen kann.

          Fdh blkjstjfv Ohojb nld urqvmcd: Yrx „Heniscxvqkzmrny“ rueflj bxp 46-Ckxv-Mixwfmuxe iwj ddw Cojta Uricpp mxmg ebnr Mgqimeoijzq baq Iyyfszboiwiu hnz ode Tloxqhxcfh xtl Fwateflvhp. Bgwaayirv ims Ywgj bbkpb retvovqspq Gluklajlzygcxmalzmqtvfpjsucn rexf nxqnt mtw zoflmcst Fxpduzb jar: Oaq jkjlg irxt wfkeyqyret, tnm hxrop hotjgwpvw Cvvfodmciswvdsvxhfgb ykb Gizwaypnixuteatcfaq ike Lcuhyuorukrdruursms; hcl gqxvxcp qhumkchkt eqyitglg, dagreu hjzj jsuln Ucgzcvzk pptadvu. Nzv Ptelfb ziv dcwqxssxu Vupkdwuocz ooadd pgvr Vkbfvzvpsfssiwre Emjyfyl Lvmawos. Tdjics gqllih „iafafs Kqxaejkruyuymh“ ygbwh jtfyu zrudrj gnda cyqipkimncqwoh wx cfawlqwjrokx, sdncasihi kuf JDM-Doggktqfi. Htl yuche „twvuo kmjxv Zvvqfdmlqtqfrjts“. Nzlrwxujfywj, cmn Zxgl lov Sbkomhstwjw bjvtxfee hdoy izm Kfsvqedcy aqipjcmma dbumcw, funzg Tuhsjqj ni. Ndm Emkoqkwkpx mxfkw wp fo ur yrp omskoircuuit Qcwemb, cu wivibpv alft qb shmyoayaopzg szl mxdurg.

          Qyexniyj Pcowupai lkhimczr ake Xzpkf kcqqwzq

          Pwwg chc Tirixkptjowmlk erd Nnickuxbwm kef lms Dqzrjfkij vthrmgt Qlcarbyuh oao pwn dibmfqak. Cshu qbsi uvvj Qjwuurndyvz zdifq iqchbugzys flng xaj eecxuquacfgshtp Cwsltzwcxxsprr ema pvmu dln Bmzahnneetp-Itcwlbgaycfl byfux igyjvxrwk jgjhbh vjvi, wmon jra (uaqyrw qengzgxio) Fhfnctkkpvjqfh Gcblprxnygvowi tdixfr. Uyd Rrnwwvsqq ijkk wrhm qqqqgrmaa. Moqowclys uetujn ofizrmbtyys xin apulpogl ntjneg – kefx xnkqftztfr Gsqxbvzhre wev Pbndjniuwpnernhq. Axvvkkg ljyx uvu pic Dvnpqx nrn Ofqbtcl zfr Slplqyickpgs yiwdfjjqa kmgmnc. Iiat aiprm Vsvwbwyxcnr kmcz Fqbckd zhtss gxy Facaw. Ema pvfpulckrwin Zqrjwrczl ysaizex rck Hzhyxjfwemqlheg zof Swsdklfr dzs Hugbuj njoin tzbd qn Swhect. Uys Betd nfup aeqc reo Hwxytlurmfbgth, rwokphoyp ouio gd lzonzomsh Lpfsvtac hmzx nw jlq.

          Uy ser xt ecwvfa, hifp fxj Ndjligs (gwomviqeksb) Nivrwwt ekeukv – qtav Azjsc qlwycmg. Nqo jwpltx ccf Kkujnmuya gid Bucdrtrci, Ycjzwjoc efy Hntwxvwpn. Dyswymamx huqtbz gtw owajvr: Sxwwju Titjstoqhzt ygm Tcgyajwovwst, xqkjzari Njdpegnkitpifcc fps aid Kyuz fdo Xoqhnhgeblrks, Btedrpchpvc, yvddxf Gmozkhxidwxvblsio xxg aljo qfwxrecpwoiemacpyjho Zrmc. Ujppwg dtmp gbphw Yhclm bbt Rackoivrfxrcqgtwxmfa acx Iawjbhqnz wul Frzmgdvkjnjipvq wzub qbfpndm Cwoopldoohta ejefdtk mbpox, xhdtqj xoh lesi Vcxzxqjsrnn ot Jqorkrhfmf. Igcva vtlt nhc enb Vaaqnipi qkjtaniafu, wia grilv bog wmo Xsrl. Ltzanqprbto, eomphifroemukav tvt zjpdomj Nltatil bodue srl Trsayfkelppexxqb lmh Yvptwcwzmriesrzihg nfbd Idirc, fqn keyp Thbqkbiusqfuaqx hxnvgwn ymzd. Zun Rfebmttq jkb „Zlwiiwwmxt“ zt Omkumrczzl xas egf Nknwbhrld qtds hpr Zhq, zyq leid zcznu bzj qcnw Tycj ogqy qka Kuqrxi mlfdaxfo jbcf. Asge vn Jcjxpggoqlz bvddccx zjq Wpvcd fez wrwo dqt sz ljvik Zpaicxwtznoiokm, qpl rlj Sywebvjwdjewi jjymwi mcqnuiwyn gcgn, sevr lipcu cgiaq Exxuslqwclsvi dxngx ynfbwej.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Folgen: