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Wegen neuer Betrugssoftware : Sammelklage gegen Audi in Amerika

  • Aktualisiert am

Wurde auch bei Benzinern rechtswidrig Hand angelegt? Bild: dpa

Audi droht neuer Ärger in Amerika, und diesmal geht es nicht um Dieselfahrzeuge. Bei CO2-Werten von Benzinern soll der Autobauer getrickst haben.

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          Der Volkswagen-Tochter Audi droht in der Abgasaffäre neuer gerichtlicher Ärger in Amerika. Die Anwaltskanzlei Hagens Berman reichte nach eigenen Angaben schon am 8. November gegen den Pkw-Hersteller die erste Sammelklage im Namen von Autobesitzern nach Medienberichten über neue Vorwürfe ein. Die Kanzlei hatte auch im Zuge der Dieselmanipulationen Kläger vertreten und. Bei den neuen Anschuldigungen geht es nun allerdings um eine mögliche Manipulation von Emissionswerten bei Benzinern mit 3,0-Liter-Motoren. Betroffen sollen den Berichten zufolge die Modelle A6, A8, Q5 und wahrscheinlich auch Q7 sowie möglicherweise noch weitere Audis mit Automatikgetriebe sein.

           "Wir verhandeln eng und intensiv mit den Behörden über eine Lösung im Sinne unserer Kunden", sagte ein Audi-Sprecher. Zu Details wollte er sich nicht äußern. Die Zeitung „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, es gehe um eine Getriebesoftware, die auch in Fahrzeugen in Europa eingesetzt werde und CO2-Werte manipuliere. Bislang ging es im Abgasskandal nur um den Ausstoß des Schadstoffs Stickoxid bei Dieselwagen ging. Audi habe den Einsatz der Software im Mai 2016 gestoppt, kurz bevor die amerikanische Umweltbehörde Carb die Manipulation in einem älteren Modell entdeckt habe.

          Die VW-Tochter hatte vergangenes Jahr zugegeben, eine nach amerikanischem Recht als illegal geltende Software bei Sechszylinder-Diesel-Motoren mit drei Litern Hubraum eingebaut zu haben. Noch vor wenigen Tagen hatte Bezirksrichter Charles Breyer erklärt, Audi habe bei den Verhandlungen mit den Behörden über eine Lösung für die 85.000 betroffenen Fahrzeuge wesentliche Fortschritte gemacht. Er sei optimistisch, dass bis Anfang Dezember eine Einigung erzielt werden könne. Audi hat in diesem Jahr schon 752 Millionen Euro zurückgelegt für die Reparaturen und den noch ausstehenden Vergleich.

          Nach dem Manipulationsskandal befindet sich VW in der tiefsten Krise des Unternehmens. Öffnen

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