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Deutscher Markt : Im Juni fast 5 Prozent weniger Autos neu zugelassen

Ein Güterzug voller neuer VW-Modelle. Bild: dpa

Im Juni runter, im ersten Halbjahr rauf: Das Kraftfahrtbundesamt hat die deutschen Zulassungszahlen vorgelegt. Ein Hersteller legte besonders stark zu.

          Trotz eines Rückgangs im Juni ist der Automarkt in Deutschland im ersten Halbjahr gewachsen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch mitteilte, haben die Behörden in Deutschland im ersten Halbjahr fast 1,85 Millionen Neufahrzeuge zugelassen. Das war ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stand allerdings ein Minus von 4,7 Prozent zu Buche. Gut 325.200 Autos ließen die Behörden im gerade abgelaufenen Monat neu zu.

          Was die Antriebsarten betrifft dominiert weiter der Benzinmotor. Gut 59 Prozent oder fast 1,1 Millionen der im ersten Halbjahr neu zugelassenen Autos verfügten über einen Ottomotor. Einen Dieselantrieb hatten fast 609.000 Fahrzeuge. Damit ist die Zahl der neuen Selbstzünder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent gestiegen.

          Die höchsten Zuwachsraten verzeichneten indes Autos mit alternativen Antrieben. Die Zahl der reinen Batterieautos stieg zum Beispiel um mehr als 80 Prozent auf gut 31.000. Damit lag der Anteil der E-Autos an allen Neuzulassungen bei 1,7 Prozent.

          Zuwachs von fast 400 Prozent

          Den größten Zuwachs unter den einzelnen Marken konnte im ersten Halbjahr der amerikanische Elektroautohersteller Tesla verzeichnen. Seine Zulassungszahlen stiegen auf niedrigem Niveau um fast 400 Prozent auf 6209 Autos. Der Grund dafür ist die Markteinführung des neuen „Model 3“, das im Vergleich zu den bisherigen Tesla-Modellen wesentlich günstiger ist.

          Zuwächse gab es auch für die bayerische Premiummarke BMW, die ihre Neuzulassungen um gut 7 Prozent auf fast 140.000 Fahrzeuge steigern konnte. Die Stuttgarter Konkurrenz von Mercedes-Benz musste dagegen einen Rückgang um rund 1 Prozent hinnehmen. Die wie Mercedes-Benz zum Daimler-Konzern gehörende Kleinstwagenmarke Smart steigerte ihren Absatz hingegen um 15 Prozent auf mehr als 23.500 Autos.

          Die Marke VW aus dem Volkswagen-Konzern blieb trotz eines Rückgangs die anteilsstärkste Automarke hierzulande. Mit fast 344.200 neu registrierten Fahrzeugen stellte VW fast jedes fünfte in Deutschland neuzugelassene Auto.

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