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Waren auf die Gleise : Autozug für Lastwagen soll Klima schützen

  • -Aktualisiert am

Kein Kran mehr nötig: Gründer Roman Noack setzt auf eine Technologie aus Schweden. Bild: Julia Reisinger Fotografie

Durch schnelles Umladen mehr Güter auf die Schiene bringen – das ist das Ziel des Bahn-Managers Roman Noack. Dafür hat er den Konzern verlassen und ein Start-up gegründet.

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          Er musste auf ein anderes Gleis setzen: 16 Jahre war Roman Noack Angestellter der Deutschen Bahn gewesen, zuletzt als Senior Vice President bei DB Cargo, dem Unternehmen für Schienengüterverkehr innerhalb der Bahn AG. Doch ein Problem konnte er im Konzern trotz dessen Größe nicht lösen: Wie lässt sich der Anteil der Schiene am europaweiten Güterverkehr erhöhen?

          Um die ehrgeizigen deutschen und europäischen Klimaziele zu erreichen – die Kohlendioxidemissionen sollen bis 2045 um 100 Prozent sinken –, ist auch eine Umstellung des Frachttransports nötig. Denn der Transport per Bahn produziert nur ein Fünftel des Kohlendioxidausstoßes vom Transport auf der Straße. Doch von aller Fracht in Deutschland werden 71 Prozent auf der Straße und 19 Prozent auf der Schiene befördert, der kleine Rest verteilt sich auf Öl- und Gasleitungen sowie Binnenschiffe. Dabei ist es seit Jahren das politische Ziel, den Schienenanteil zu erhöhen und den der Straße zu verringern. Aber: „Es fehlt ein Durchbruch für die Schiene“, sagt Noack.

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