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CO2-Emission kompensieren : Ecology Class

Muss das sein? Ein Flug nach Mallorca frisst ein Viertel unseres jährlichen CO2-Budgets. Bild: ddp/intertopics/eyevine/NASA / e

Fliegen belastet die Umwelt erheblich. Immer mehr Flugreisende kaufen sich daher ein reines Gewissen. Wem hilft das eigentlich?

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          In Zeiten von Flugscham gehört es fast schon zum guten Ton, für die eigenen Klimasünden bezahlen zu wollen. Sogar Prominente werben dafür. Vor wenigen Tagen hat etwa der Fernsehmoderator Joko Winterscheidt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, er spende freiwillig "an Organisationen wie Atmosfair", wenn er einen Flug nicht vermeiden könne. "Das macht es nicht besser, aber es schärft mein Bewusstsein für den Schaden, den ich damit anrichte", sagte er.

          Wer bei einer Flugreise CO2-Emissionen verursacht, kann der gemeinnützigen GmbH Atmosfair eine Spende für Klimaschutzprojekte geben und so den verursachten Schaden kompensieren. Immer mehr Fluggesellschaften bieten so etwas direkt bei der Buchung an. Die Reisenden können sich aber auch auf die entsprechenden Internetseiten der Gesellschaften begeben und sich ihre Kompensation ausrechnen lassen.

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