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Flughafenchef Lütke Daldrup : „Wir brauchen Tegel noch bis November“

Viele Berliner haben eine emotionale Verbindung zum Flughafen Tegel. Bild: Matthias Lüdecke

Der alte Berliner Flughafen erschien schon überflüssig. Doch mehr Reisefreiheit ändert alle Pläne. Der BER-Geschäftsführer erklärt, warum der neue Airport ein Symbol werden kann.

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          Berliner und Berlin-Besucher waren gerade dabei, sich mit dem Gedanken abzufinden, dass der Flughafen Tegel am 15. Juni zumindest vorübergehend vorzeitig schließt. Nun haben Sie die Schließung abgeblasen, Herr Lütke Daldrup. Was ist passiert?

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Wie überall in Deutschland gibt es auch in Berlin seit Mitte März kaum noch Flugverkehr. Oft hatten wir nur 1000 oder 2000 Fluggäste am Tag, sonst sind es mehr als 100.000. Um Kosten zu sparen, lag angesichts des radikalen Verfalls unserer Einnahmen der Gedanke nahe, sich auf einen Flughafen zu konzentrieren – und das sollte Schönefeld sein, schon wegen der Nähe zum neuen Hauptstadtflughafen BER. Doch in den letzten Tagen hat sich die Situation deutlich verändert: Die Bundesregierung hat die Reisewarnungen für Europa weitgehend aufgehoben, andere Länder machen es auch so, der Sommer steht vor der Tür, der Flugverkehr zieht wieder an.

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