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Dieselaffäre : Fiat Chrysler zahlt offenbar 700 Millionen Dollar

  • Aktualisiert am

Die Zentrale von Fiat Chrysler in Auburn Hills, Michigan Bild: AP

Auch Fiat Chrysler soll beim Diesel getrickst haben – meint das amerikanische Justizministerium. Das Unternehmen bestreitet das und will offenbar dennoch zahlen. Es geht um mehr als 100.000 Autos.

          Der Autobauer Fiat Chrysler will Insidern zufolge den Streit mit dem amerikanischen Justizministerium über zu hohe Abgasemissionen mit der Zahlung von mehr als 700 Millionen Dollar beilegen. Das sind umgerechnet etwa 600 Millionen Euro.

          Dies solle noch am Donnerstag offiziell bekanntgegeben werden, sagten drei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Fiat Chrysler lehnte auf Nachfrage einen Kommentar dazu ab.

          Volkswagen zahlte mehr als 25 Milliarden Dollar

          Die Vereinigten Staaten werfen dem amerikanisch-italienischen Autobauer vor, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer speziellen Software umgangen zu haben. In der Vergangenheit hat der Konzern ein Fehlverhalten bestritten. Trotzdem hatte Fiat Chrysler vorsorglich Geld beiseite gelegt, um in dem Fall mögliche Kosten durch Strafen auffangen zu können.

          Fiat Chrysler hat den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten mit einem Software-Update sichergestellt. Volkswagen musste wegen Abgas-Manipulationen in Amerika mehr als 25 Milliarden Dollar zahlen.

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