https://www.faz.net/-gqe-9ij92

Dieselaffäre : Fiat Chrysler zahlt offenbar 700 Millionen Dollar

  • Aktualisiert am

Die Zentrale von Fiat Chrysler in Auburn Hills, Michigan Bild: AP

Auch Fiat Chrysler soll beim Diesel getrickst haben – meint das amerikanische Justizministerium. Das Unternehmen bestreitet das und will offenbar dennoch zahlen. Es geht um mehr als 100.000 Autos.

          Der Autobauer Fiat Chrysler will Insidern zufolge den Streit mit dem amerikanischen Justizministerium über zu hohe Abgasemissionen mit der Zahlung von mehr als 700 Millionen Dollar beilegen. Das sind umgerechnet etwa 600 Millionen Euro.

          Dies solle noch am Donnerstag offiziell bekanntgegeben werden, sagten drei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Fiat Chrysler lehnte auf Nachfrage einen Kommentar dazu ab.

          Volkswagen zahlte mehr als 25 Milliarden Dollar

          Die Vereinigten Staaten werfen dem amerikanisch-italienischen Autobauer vor, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer speziellen Software umgangen zu haben. In der Vergangenheit hat der Konzern ein Fehlverhalten bestritten. Trotzdem hatte Fiat Chrysler vorsorglich Geld beiseite gelegt, um in dem Fall mögliche Kosten durch Strafen auffangen zu können.

          Fiat Chrysler hat den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten mit einem Software-Update sichergestellt. Volkswagen musste wegen Abgas-Manipulationen in Amerika mehr als 25 Milliarden Dollar zahlen.

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          Dietmar Bartsch, Linken-Fraktionschef im Bundestag, steht Rede und Antwort beim ARD-Sommerinterview.

          TV-Kritik: „Sommerinterview“ : Erzählen Sie lieber was vom Pferd!

          In der ARD darf Dietmar Bartsch die Linke groß reden, im ZDF versucht Shakuntala Banerjee, die FDP kleiner zu halten, als sie ist. Besser wäre es, über das Format der Sommerinterviews neu nachzudenken: Oberflächliche Dampfplauderei ist entbehrlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.