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Falsche Software : Rückruf für BMW-Dieselautos

  • Aktualisiert am

Ein 7er im BMW-Werk in Dingolfing. Bild: dpa

Seit Wochen ist bekannt, dass zwei BMW-Modelle falsche Software haben. Jetzt ordnet das Amt einen Rückruf an.

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          Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf von mehr als 11.000 BMW-Dieselautos angeordnet, damit unzulässige Abschalteinrichtungen in der Abgasreinigung entfernt werden. Der Rückruf betreffe Fahrzeuge der Typen BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 3.0 Diesel Euro 6, teilte das Bundesverkehrsministerium mit.

          Für diese in den Jahren 2012 bis 2017 gebauten Autos hatte BMW schon im Februar mitgeteilt, dass eine falsche Software aufgespielt worden sei. BMW geht davon aus, dass es sich um eine fehlerhafte Software-Zuordnung handelt und nicht um eine gezielte Manipulation der Abgasreinigung. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte allerdings Ermittlungen wegen Betrugsverdachts eingeleitet.

          Das Programm war nach BMW-Angaben für die SUV-Modelle X5 und X6 mit dem gleichen Motor entwickelt, aber irrtümlich auch auf zwei 5er- und 7er-Modelle aufgespielt worden. Die von BMW vorgelegte technische Änderung an den Fahrzeugen werde derzeit vom KBA geprüft, sie solle zeitnah freigegeben werden, erklärte das Ministerium.

          BMW ST

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          Nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) bleibt BMW derweil der profitabelste Autokonzern der Welt. Kein anderer Hersteller hat es im vergangenen Jahr geschafft, die Münchner bei der Marge – dem Verhältnis von Umsatz und operativem Ergebnis – zu überflügeln. Daimler musste seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr an Suzuki abtreten und wurde Dritter. Volkswagen plazierte sich im Mittelfeld, lag dafür aber bei den internationalen Absatzzahlen an der Spitze.

          Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die Geschäfte des gesamten Konzerns. BMW kam wie schon 2016 auf eine Marge von 10 Prozent. Nimmt man allein die jeweilige Automobilsparte als Maßstab, schneidet Daimler bei der Profitabilität mit 9,6 Prozent besser ab, BMW mit 8,9 Prozent etwas schlechter.

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