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Trend zum Dienstrad : Fahrrad mit Staatshilfe

Sportlich und abgasfrei ins Büro: Die Zahl der Radfahrer steigt. Bild: Jana Mai

Wer sich ein neues Fahrrad kaufen will, wird dafür mittlerweile kräftig subventioniert. Vor allem, wenn man damit ins Büro fährt – fahrradfreundliche Arbeitgeber sind jedoch noch immer die Ausnahme.

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          Es sieht schon ziemlich lässig aus, wie der Familienvater auf dem Fahrrad samt Kinderanhänger mit ordentlicher Geschwindigkeit scheinbar anstrengungslos den Berg zur Kita hinaufradelt. Womöglich liegt es an seiner hervorragenden körperlichen Verfassung. Vielleicht aber auch an dem Hochleistungsmotor, der sein E-Bike antreibt. Die Verbreitung der Fahrräder mit Unterstützung durch einen Elektromotor wächst rasant. Und seit der Staat kräftig Geld zuschießt, wird es auch für immer mehr Menschen erschwinglich. Jedenfalls wenn man sich ein Modell über den Arbeitgeber least.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          3000 Euro ist zum Beispiel der durchschnittliche Preis eines Fahrrades, das über Jobrad bezogen wird. Das Freiburger Unternehmen ist der Marktführer unter den Leasinggesellschaften für Fahrräder. Es profitiert kräftig von dem Trend, dass immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern den Zugang zur staatlichen Förderung gewähren. 15.000 Arbeitgeber kooperieren mittlerweile mit Jobrad. Allein 20.000 Mitarbeiter der Bahn und 12.000 von Bosch haben sich so ein Fahrrad geleast. Neben Jobrad gibt es viele weitere Anbieter des Fahrrad-Leasings. 250.000 Räder werden schon auf diese Weise genutzt.

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