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F.A.Z. exklusiv : Neue Hoffnung für Millionen betrogene Dieselfahrer

Für VW-Fahrer gibt es im Diesel-Skandal neue Hoffnung. Bild: dpa

Ein Richter will vom Europäischen Gerichtshof klären lassen, wie viel Geld betrogene Dieselfahrer zurückerhalten können. Die können darauf hoffen, dann den ganzen Kaufpreis zurückzuerhalten. Volkswagen kämpft dagegen an.

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          Es ist ein Hoffnungsschimmer im Abgasbetrug von Volkswagen: Millionen getäuschter Dieselfahrer in den EU-Mitgliedstaaten können darauf hoffen, dass sich der Europäische Gerichtshof der Kundenklagen gegen den Automobilkonzern annimmt.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ein Richter am Landgericht Erfurt will verschiedene Rechtsfragen in Luxemburg klären lassen. Etwa die unter Juristen umstrittene Frage, ob Fahrzeughalter Nutzungsersatz für die gefahrenen Kilometer zahlen müssen: im Fall hoher Laufleistungen heißt das, der Kläger erhält deutlich weniger, als er gefordert hat. Andere Gerichte wiederum ignorieren die Abnutzung und sprechen den Verbrauchern den vollen Kaufpreis zu. Stimmen die Europarichter auf diesen Kurs ein, dann wird der Dieselbetrug für Volkswagen nach den Strafzahlungen in Amerika auch in Europa richtig teuer. Das geht aus einem brisanten Hinweisbeschluss der achten Zivilkammer des Landgerichts Erfurt von Ende März hervor, welcher der F.A.Z. exklusiv vorliegt.

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