https://www.faz.net/-gqe-8us8l

F.A.S. exklusiv : Piëch verzögert den VW-Porsche-Film

  • Aktualisiert am

Filmreif: Der VW-Abgas-Skandal bietet ausreichend Stoff für ein dickes Drehbuch. Bild: dpa

Die jüngsten Turbulenzen in Wolfsburg verzögern den Start der Dreharbeiten über den VW-Skandal. Wegen des Kampfes von VW-Patriarch Piëch mit Konzern und Familie lässt Produzent Nico Hofmann gerade das Drehbuch umschreiben.

          Der VW-Skandal wird laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von Produzent Nico Hofmann (Ufa) verfilmt. Die jüngsten Turbulenzen verzögern jedoch den Start der Dreharbeiten, berichtet das Blatt weiter. „Durch die neusten Wendungen kommen wir in diesem Jahr nicht mehr zum Drehen, wahrscheinlich werden wir erst 2018 damit beginnen“, sagt Ufa-Geschäftsführer Nico Hofmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Aktuelle Ereignisse wie der Kampf von VW-Patriarch Ferdinand Piëch mit Konzern wie Familie sollen in dem Film noch berücksichtigt werden, deswegen muss jetzt am Drehbuch nachgearbeitet werden.

          „Das ist einer der großen deutschen Stoffe“

          Von dem Thema lassen will TV-Produzent Hofmann auf keinen Fall: „VW und Porsche – das ist einer der großen deutschen Stoffe.“ Nico Hofmann beleuchtet in dem Film die gesamte Historie des Porsche-Clans, ausgehend vom Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche bis zu den Folgen des Diesel-Skandals.

          Zeitungsberichten zufolge hat der frühere Aufsichtsratschef Piëch gegenüber der Braunschweiger Staatsanwaltschaft geäußert, er habe Spitzen des VW-Konzerns bereits Monate vor dem öffentlichen Bekanntwerden des Skandals über die Abgasmanipulationen informiert. Die Betroffenen weisen das zurück. An diesem Samstag bekräftigte Niedersachsens-Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), er „habe zum ersten Mal von den Vorwürfen in Bezug auf Dieselgate im September 2015 erfahren, als sich die US-Behörden dazu geäußert haben.“

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ashton Applewhite

          Altersdiskriminierung : „Man kann nicht jung bleiben“

          Die Amerikanerin Ashton Applewhite kämpft gegen eine Form der Diskriminierung, über die kaum jemand spricht, obwohl sie jeden irgendwann treffen wird. Ein Gespräch über Altersdiskriminierung.
          Schlechte Laune im Osten? Das stimmt nicht so ganz.

          Ostdeutschland : Woher die schlechte Laune?

          Steht es dreißig Jahre nach dem Ende der DDR wirklich so schlimm mit der deutschen Einheit und dem Osten? Nein. Die krasse Fehleinschätzung hat auch etwas mit denen zu tun, die heute die politische Meinung im Osten mitprägen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.