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F.A.S. exklusiv : Deutlich weniger Besucher auf der IAA

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Am Sonntag endet die Internationale Automobil-Ausstellung. Bild: dpa

Sind das die Auswirkungen der Dieselaffäre? In besten Zeiten kamen mehr als eine Million Menschen zur größten Automesse der Welt. In diesem Jahr lag die Zahl der Gäste deutlich niedriger.

          Die 67. Internationale Automobilausstellung hat deutlich weniger Besucherinnen und Besucher angezogen als die letzte IAA vor zwei Jahren. Die Messe, die am Sonntag endet, bleibt weit von den 932.000 Menschen entfernt, die voriges Mal ihr Ticket gelöst haben. Für 2017 liegt die Zahl der Gäste nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung näher bei 800.000 als bei 900.000. In besten Zeiten waren eine Million Besucher zur IAA geströmt.

          Die offiziellen Zahlen veröffentlicht der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter am Sonntagnachmittag. Schon jetzt räumt er ein rückläufiges Interesse ein. VDA-Präsident Matthias Wissmann beharrt dennoch darauf, dass das neue IAA-Konzept „voll aufgegangen“ sei: Mehr Digitalisierung, mehr neue Mobilitätskonzepte, mehr Elektroautos. „Allein die deutschen Hersteller haben auf der IAA über 150 E-Modelle für die kommenden Jahre angekündigt“, sagte Wissmann der F.A.S.: „Das ist eine beispiellose Offensive für emissionsfreie und klimaneutrale Autos.“

          Der Trend zur Digitalisierung zeigt sich auch im Zuspruch des Publikums: War in den Hallen weniger los, so war das Interesse an der Automobilmesse im Internet so hoch wie nie. „Die IAA erzielte über ihre sozialen Kanäle, vor allem Facebook, während der Messetage rund 45 Millionen Kontakte, das sind über vier Mal mehr als 2015“, sagte Matthias Wissmann. „Rechnet man die Wochen im Vorfeld der Messe hinzu, beträgt die Gesamt-Reichweite dieser IAA über 100 Millionen Kontakte weltweit.“

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