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Magnetschwebebahn von Bögl : Der Erbe des Transrapids schwebt heran

Ein TSB (Transport System Bögl) in Sengenthal, Bayern Bild: Max Bögl

Der Baukonzern Bögl hat für seine Magnetschwebebahn TSB die Zulassung erhalten. Eine erste Strecke könnte schon Ende 2023 in Betrieb gehen.

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          Der Auftrag für die Max Bögl Gruppe ist zu früh gekommen: Im März 2018 hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport an den oberpfälzischen Baukonzern den Auftrag für den 5,6 Kilometer langen Fahrweg des Transportsystems von Terminal 1 und 2 zum neuen, gegenüberliegenden Terminal 3 vergeben. Doch darauf fahren werden fahrerlose Züge von Siemens. Sie werden stündlich bis zu 4000 Passagiere mit 80 Kilometer in der Stunde befördern können; Betreiber der Strecke wird Keolis sein. Liebend gerne hätte Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens aus Neumarkt, stattdessen die Fahrzeuge seines TSB angeboten – das im eigenen Haus entwickelte Transport System Bögl. Doch dafür war die Zeit noch nicht reif.

          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Heute, zweieinhalb Jahre später, würde das anders aussehen: Die vollautomatisierte Magnetschwebebahn hätte gute Erfolgsaussichten gehabt; und zwar als Gesamtangebot – Planung, Bau von Trasse und Zügen sowie Betrieb inklusive. Denn der wichtigste Meilenstein für das seit zehn Jahren verfolgte Projekt ist jetzt erreicht. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat grünes Licht gegeben. Es hat Bögl bescheinigt, dass die TSB-Magnetbahntechnik zulassungsfähig ist und den Sicherheitsstandards entspricht. Derlei Bescheide sind Grundlage für Betriebsgenehmigungen künftiger Anwendungsstrecken. „Nun können wir mit der Kommerzialisierung beginnen“, sagt Bögl der F.A.Z.

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