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Abgasaffäre : Entwarnung für BMW

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Die Deutsche Umwelthilfe wirft BMW vor, den Motor eines 320d-Modells manipuliert zu haben. Bild: dpa

VW steckt seit zwei Jahren tief im Abgasskandal. BMW aber beharrt seitdem darauf, die eigenen Motoren seien nicht manipuliert. Jetzt hat das Kraftfahrtbundesamt dem Autohersteller Recht geben.

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          Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat BMW von dem Vorwurf entlastet, in einen neuen 3er-Diesel eine illegale Abschalteinrichtung zur Abgasreinigung eingebaut zu haben. Das KBA habe das Fahrzeug geprüft, es erfülle die rechtlichen Vorgaben  „vollumfänglich“, erklärte BMW am Donnerstag. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich erklärte, bei BMW würden Fahrzeuge nicht manipuliert. Das gelte grundsätzlich.

          Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte dem bayerischen Autobauer im Dezember vorgeworfen, eine illegale Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung des neuen BMW 320 Diesel zu verwenden. Schon damals wies der Konzern die Vorwürfe zurück und kritisierte, wenn ein Tester „bewusst und zielgerichtet untypische Fahrweisen im Randbereich erzwingt, um plakative Emissionswerte zu konstruieren, dann hat das Züge einer gezielten Kampagne“. Die DUH forderte eine Überprüfung der BMW-Fahrzeuge.

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