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Diesel-Affäre : Porsche ruft mehr als 20.000 Cayenne zurück

  • Aktualisiert am

Zahlreiche neue Porsche Cayenne stehen auf dem Gelände des Porsche-Werks in Leipzig. Bild: dpa

Im Zuge der Diesel-Affäre muss der Autobauer Porsche etwa 21.500 Fahrzeuge vom Typ Cayenne mit einem Software-Update ausstatten. Die Aktion soll schon bald stattfinden.

          Im Diesel-Abgas-Skandal ruft der Autobauer Porsche europaweit etwa 21.500 Fahrzeuge vom Typ Cayenne Diesel mit Drei-Liter-Motor zurück. Geplant sei ein Software-Update, teilte Porsche am Freitag in Stuttgart mit. Den Schritt hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits am Donnerstag angekündigt. Porsche hatte den Einsatz einer illegalen Abschalteinrichtung beim Geländewagen Cayenne nach eigenen Angaben selbst dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gemeldet. Zudem verhängte Dobrindt ein Zulassungsverbot für dieses Fahrzeug.

          Der Rückruf soll demnach voraussichtlich im Herbst 2017 starten und baldmöglichst abgeschlossen werden. Die Besitzer der Diesel-Fahrzeuge würden kontaktiert, der Werkstattbesuch sei für sie kostenlos und dauere eine Stunde. Der Porsche-Mutterkonzern VW hatte im September 2015 zugegeben, weltweit in etwa elf Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Marken eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm reduziert den Ausstoß von schädlichen Stickoxiden bei standardisierten Tests.

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