https://www.faz.net/-gqe-97p05

Mögliche Klagen : Das müssen Dieselbesitzer jetzt wissen

Ladenhüter: Gebrauchtwagen von Volkswagen Bild: dpa

Schon jetzt stehen 300.000 Euro-5-Diesel auf den Höfen der Händler. Verbraucheranwälte versprechen den verbliebenen Besitzern schnelle juristische Hilfe gegen Hersteller. Wie groß sind die Chancen?

          2 Min.

          Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Dienstag hat die Verunsicherung unter den Diesel-Eigentümern stark zugenommen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat mitgeteilt, dass der Absatz von Dieselfahrzeugen im Februar um 19,5 Prozent zurückgegangen ist. Nach dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrtgewerbes stehen schon jetzt in ganz Deutschland 300.000 Euro-5-Dieselfahrzeuge auf den Höfen der Händler. Es ist die Stunde der Verbraucheranwälte, die Dieselfahrern schnelle juristische Hilfe versprechen.

          Hendrik Wieduwilt

          Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          So weist der Hamburger Rechtsdienstleister My Right, der eigenen Angaben zufolge in der Diesel-Affäre rund 40.000 VW-Kunden vertritt, nach Verkündung des Leipziger Urteils werbewirksam auf eine Befragung von 6600 seiner Kunden hin: Mehr als 86 Prozent erwarten, dass ein Fahrverbot ihr Fahrzeug quasi wertlos macht. Diese und andere Folgen des Abgasskandals müssten sich Betroffene nicht bieten lassen, meint Jan-Eike Andresen von My Right: „Wer gegen VW vor Gericht zieht, hat beste Chancen, sein Geld zurückzuerhalten.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Das Coronavirus verunsichert frisch gebackene Hausbesitzer: War es das schon mit dem Traumhaus?

          Corona-Krise : Ist mein Traumhaus in Gefahr?

          Die Corona-Krise dürfte Eigenheimbesitzern schlaflose Nächte bereiten. Monat für Monat müssen sie eine fest vereinbarte Rate zahlen, um ihre Darlehen abzubezahlen. Doch häufig finden sich Lösungen.