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Fertigstellung 2028 fraglich : Baustopp am Brennerbasistunnel

  • Aktualisiert am

Modell eines Röhrenteils: Auf rund 64 Kilometern soll mit dem Brenner-Basistunnel vor allem der Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Bild: dpa

Der Zeitplan für die Fertigstellung des mit 64 Kilometern längsten Eisenbahntunnels der Welt ist ins Wanken geraten. Grund ist die Corona-Krise.

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          Wegen der Corona-Krise werden die Bauarbeiten am Brennerbasistunnel vorübergehend auch von österreichischer Seite eingestellt. Das kündigte der Chef der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Andreas Matthä, im Interview mit der Wiener Zeitung „Kurier“ an. Die ÖBB reagierten damit auf einen ähnlichen Schritt auf italienischer Seite.

          Außerdem würden die strengen behördlichen Vorschriften zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus speziell im Bundesland Tirol berücksichtigt. Damit sei eine zuletzt auf 2028 terminierte Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt sehr fraglich geworden, hieß es. Inklusive der bereits bestehenden Umfahrung von Innsbruck wird der Tunnel 64 Kilometer lang werden. Er soll den Auto- und Lastwagenverkehr über den Brennerpass vermindern.

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