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Starkes Umsatzwachstum : In der Krise sind viele aufs Rad umgestiegen

Radfahren hatte während der Pandemie Vorteile gegenüber anderen Fortbewegungsmitteln. Eine Frau fährt zum Memorial Day in Minneapolis. Bild: dpa

Die westliche Welt scheint durch die Corona-Pandemie im Fahrrad-Rausch. In vielen Ländern wird von ausverkauften Fahrradläden berichtet. Davon profitieren auch deutsche Hersteller.

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          Die Mitarbeiter von Woom sind Wachstumsraten gewöhnt, bei denen Mitbewerber Schnappatmung kriegen würden. Jeweils 75 Prozent mehr Kinderfahrräder als im Vorjahr hat das österreichische Unternehmen in den vergangenen Jahren verkauft. Aber seit die Corona-Krise begonnen hat, kommt selbst Woom nicht mehr hinterher. „Die Menschen stürzen sich auf unsere Räder“, sagt Sprecherin Teresa Arrieta.

          Sarah Obertreis
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Woom verkauft im Moment fast 70 Prozent mehr Kinderfahrräder als geplant. Weil das Unternehmen die „enorme Nachfrage“ – ein Ausdruck, den sämtliche Fahrradhändler und -hersteller gerade benutzen – nicht komplett bedienen kann, ist der Preis für gebrauchte Woom-Räder dabei, den für neue Woom-Räder zu überholen.

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