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Chef von Free-Now im Gespräch : Neue Hürden für das Taxi-Teilen

Vor einer Reform mit Chancen und Risiken: Taxi mit Free-Now-Schriftzug Bild: dpa

Taxi, Mietwagen, Pooling – die Vielfalt auf Straßen ist groß. Eine Reform soll einen neuen Rahmen schaffen. Der aus Mytaxi entstandene Vermittler Free-Now befürchtet aber, dass sie einiges komplizierter macht.

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          Mit dem Teilen ist es kompliziert. Das ist eine Lektion, die Alexander Mönch gelernt hat. Er ist Deutschland-Chef des Mobilitätsanbieters Free-Now, der einst hierzulande als Taxivermittler Mytaxi gestartet war. Das Pooling, das Taxi-Teilen mit fremden Fahrgästen, die eine ähnliche Strecke zurücklegen wollen, sollte das nächste große Ding werden: niedrigere Preise für Nutzer, mehr Kunden für Taxis und trotzdem weniger Verkehr auf Großstadtstraßen - so lautete die Vision. In der Corona-Krise scheuten Kunden die Nähe zu Fremden nicht nur in Bus und Bahn, sondern auch beim Teilen der Autostrecke. Ob die anstehende Novelle des Personenbeförderungsgesetzes dem Teilen Schub gibt, hält Mönch noch nicht für ausgemacht. Die große Reform der Beförderung hängt für ihn auf halber Strecke.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Die angestrebte Regelung macht die Lage nicht einfacher, sondern komplizierter“, sagt Mönch im Gespräch mit der F.A.Z. Denn das Taxi soll auf der Straße einen Sonderstatus behalten - während auf der Nebenspur Mietwagen-Beförderer und Pooling-Anbieter mit eigenen Besonderheiten rollen. „Die Verkehrsarten stehen in Konkurrenz zueinander. Sie mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen fahren zu lassen, ist nicht optimal“, sagt er, „das ließe sich am ehesten über eine Mischkonzession lösen.“

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