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Kein neuer Vertrag : BMW-Chef Krüger hört auf

  • Aktualisiert am

Krüger im März auf der Bilanzpressekonferenz Bild: dpa

Er stand schon länger unter Druck, jetzt ist eine Entscheidung gefallen: Harald Krüger gibt mit Ablauf seines Vertrags das Amt des BMW-Chefs ab.

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          Der Autobauer BMW muss sich einen neuen Chef suchen. Vorstandschef Harald Krüger stellt sein Amt mit Ablauf seines Vertrages zum Ende April 2020 zur Verfügung, wie der Dax-Konzern überraschend am Freitag in München mitteilte. Der Aufsichtsrat will sich in seiner Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge Krügers befassen.

          „Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren“, sagte Krüger laut Mitteilung. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer erklärte, er nehme „diese Information mit Respekt und Verständnis„ entgegen. Vor dem Hintergrund der schwierigen Geschäftslage - die Autosparte des Konzerns rutschte zum Auftakt des Jahres erstmals seit zehn Jahren in die Verlustzone - wurde schon seit einiger Zeit über Krügers Schicksal als BMW-Chef spekuliert.

          Der 53 Jahre alte Maschinenbauingenieur trat 1992 in den Konzern ein und ist seit Mai 2015 Vorsitzender des Vorstands, zuvor war er unter anderem Personalchef und verantwortlich für die Marken Mini und Rolls-Royce.

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