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Blackrock-Chef im Gespräch : „Am Ende muss jemand dafür bezahlen“

Larry Fink während eines Interviews im Frankfurter Büro von Blackrock am 12. September 2018 Bild: Frank Röth

Larry Fink führt den größten Vermögensverwalter der Welt und positioniert sich mit seinem Aufruf zu mehr Nachhaltigkeit. Dass er die Welt damit rettet, glaubt er nicht. Dass er die Erträge der Kunden maximiert, allerdings schon.

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          Herr Fink, Sie haben sich in den vergangenen Jahren als sehr eifriger Briefeschreiber ans CEOs erwiesen. Warum machen Sie das?

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Ich hatte das Gefühl, dass es sich an den Märkten nur noch um den Kurzfristerfolg dreht. Das ganze Auf und Ab an den Börsen ist aber nicht wichtig. Es gab zu wenige Stimmen, die sich um das Thema Langfristigkeit gekümmert haben. Das wollte ich ändern.

          2018 haben sich die Briefe verändert.

          Es ging mir darum, nicht nur die Aktionäre, sondern sämtliche Stakeholder, also alle Interessengruppen wie Mitarbeiter und Kunden miteinzubeziehen. Nur dann kann ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein.

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