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Automobilzulieferer : Vitesco will wieder an die Börse

Vitesco soll an die Börse. Bild: Reuters

Die Antriebssparte von Continental soll eine führende Rolle in der Elektromobilität spielen. Aber vorher müssen Altlasten bereinigt werden.

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          Ein Elektroauto auf freier Fahrt über eine leere Brücke, am Horizont der blaue Himmel, dazu nur drei Wörter: „Powering clean mobility“. Das ist die schlichte Botschaft des Autozulieferers Vitesco Technologies. „Unser Unternehmen trägt zu einer nachhaltigeren sauberen Mobilität bei. Dieses Ziel zu unterstützen ist eine tolle Motivation für unsere Mitarbeiter, das treibt uns an“, sagt der Vorstandsvorsitzende Andreas Wolf im Gespräch mit der F.A.Z.

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Vitesco firmierte bis Oktober 2019 als Division Powertrain von Continental. Seitdem hat sich das Unternehmen mit Sitz in Regensburg vom hannoverschen Mutterkonzern abgenabelt und peilt den Kapitalmarkt an. Doch der Weg ist nicht so frei, der Himmel nicht so blau, wie es der Unternehmensslogan verheißt. Im Gegenteil: Zweimal hat Conti die Abspaltung verschoben, zuletzt im ersten Halbjahr vergangenen Jahres, als Wolf den Vitesco-Plan wegen der plötzlich ausgebrochenen Pandemie ad acta legen musste. „Wir waren wirklich gut unterwegs, dann kam Corona. Jetzt streben wir eine Abspaltung im zweiten Halbjahr an, vorausgesetzt, die Continental-Hauptversammlung stimmt Ende April zu“, sagt er.

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