https://www.faz.net/-gqe-9htqz

Neue CO2-Grenzwerte : Das Ende des Autos, wie wir es kennen

Altes Eisen: Auf einem Autofriedhof im Ruhrgebiet stapeln sich ausgemusterte Fahrzeuge – kommen bald noch mehr dazu? Bild: dpa

Bis zum Jahr 2030 soll der CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen um 37,5 Prozent sinken. Die Industrie hält das für „total unrealistisch“ – und warnt vor Arbeitsplatzverlusten im sechsstelligen Bereich.

          3 Min.

          Die künftigen Klimaziele für die Autobranche in Europa betreffen Millionen Menschen. 13,3 Millionen Europäer leben davon, Autos zu produzieren, allein in Deutschland sind es 830.000 Arbeitnehmer. Noch bevor sich die Europäische Union auf die künftige Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) festlegen konnte, war daher klar: Je ambitionierter die Klimaziele am Ende ausfallen, desto mehr Menschen müssen um ihre Arbeitsstellen bangen.

          Kerstin Schwenn
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Martin Gropp
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Höhere CO2-Einsparungen bedeuten mehr Elektroautos auf der Straße – und damit weniger Beschäftigte, weil die Herstellung von E-Autos weniger Arbeitskräfte bindet als die von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselantrieb. Seit der Nacht zu Dienstag ist klar: Die neuen Klimaziele werden weitreichende Folgen haben.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Veraltetes Arbeitsverhältnis: die Arbeit als verbeamteter Lehrer

          Gefangen im Schuldienst : „Lieber Hartz IV als Beamter“

          Sinnvolle Aufgabe, unkündbare Stelle, tolle Pension: Als verbeamteter Lehrer zu arbeiten, bringt viele Privilegien mit sich. Trotzdem ist es für manche die Hölle. Aussteiger berichten.