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Mobilitätswende : Auto-Deutschland im Schleudertrauma

  • -Aktualisiert am

VW-Autos im Hafen von Bremerhaven Bild: AFP

Die Autoindustrie steht am Scheidepunkt. Doch Verbote und eine Verteufelung des Diesels sind der falsche Weg. Die Politik sollte Vernunft, Markt und Freiheit wieder mehr in Einklang bringen.

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          Am kommenden Montagabend wird sich die Spitze der deutschen Autoindustrie mit der Bundeskanzlerin und den zuständigen Ministern versammeln, und es wird um nichts weniger gehen als die Zukunft dieser Schlüsselbranche, die schlingert wie selten zuvor. Angesetzt sind zwei Stunden, das scheint knapp bemessen angesichts der Tragweite der zu treffenden Entscheidungen. Denn auch von der Politik hängt ab, was mit Hunderttausenden Mitarbeitern von Volkswagen, Mercedes-Benz, Opel, Ford oder BMW geschieht.

          Welch schwerwiegender Schaden durch kriminelles Handeln eines Herstellers und die folgende, weniger an sachlicher Lösung denn an Schlagzeilen interessierte Debatte angerichtet werden kann, beweist die Lage des Dieselmotors. Dessen technische Entwicklung zeitigt längst feine Fortschritte. In Einzelmessungen weist etwa der neue, in der C-Klasse verbaute Diesel von Mercedes-Benz Stickoxidwerte zwischen 1 und 13 mg/km aus. Im Durchschnitt laufender Tests über Zehntausende Kilometer werden 20 bis 30 mg/km NOx emittiert.

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