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Abgasskandal : VW stellt angeblich 16,4 Milliarden Euro zurück

  • Aktualisiert am

VW muss mehr Geld in die Hand nehmen als bisher gedacht Bild: AFP

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa stellt Volkswagen im Zuge der Affäre um Abgas-Manipulationen deutlich mehr Geld zurück als bisher bekannt. Damit will der Konzern die absehbaren Kosten der zu zahlenden Entschädigungen decken.

          Der VW-Konzern stellt nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wegen des Abgas-Skandals in seiner Bilanz für 2015 rund 16,4 Milliarden Euro zurück. Damit steigt der Puffer für die bisher absehbaren Kosten der Diesel-Krise nach bereits erfolgten Rückstellungen im dritten Quartal noch einmal um fast 10 Milliarden Euro an, wie die dpa in der Nacht zum Freitag erfuhr.

          Der Autohersteller hatte sich am Donnerstag mit den amerikanischen Behörden auf ein Abkommen geeinigt, das dem Unternehmen auf dem amerikanischen Markt Luft verschaffen würde. Bei einer Anhörung vor einem Gericht in San Francisco hat das Unternehmen eine „Grundsatzvereinbarung“ mit den Behörden und mit Klägeranwälten präsentiert.Die Übereinkunft sieht vor, den Inhabern von rund 480.000 Fahrzeugen freizustellen, ob sie ihre Autos reparieren lassen, eintauschen oder zurückgeben wollen. Der Konzern hatte dazu bereits 6,7 Milliarden Euro in seiner Bilanz vorsorglich zurückgestellt.

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