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Beleidigende SMS : Australierin verliert Klage gegen ihre Entlassung

  • Aktualisiert am

Eine Australierin in Perth verschickte eine SMS mit fatalen Folgen. Bild: dpa

Eigentlich wollte eine Australierin nur den Freund ihrer Tochter warnen. Versehentlich schickte sie die SMS aber an ihren Chef. Mit fatalen Folgen.

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          Die SMS war nur als Warnung für den Freund  ihrer Tochter gedacht. Doch leider erreichte die SMS ihren Chef. Daraufhin entließ die Firma die Absenderin.

          Den Prozess gegen ihre Kündigung hat eine Australierin jetzt verloren, wie der australische Medienkonzern News Corp am Dienstag berichtete. In der SMS, die sie versehentlich an ihren Chef sendete, hatte sie ihn als „totales Arschloch“ bezeichnet.

          Als sie ihren Fehler bemerkte, schickte sie laut Bericht eine weitere Nachricht hinterher: „Bitte ungelesen löschen. Es tut mir so sehr leid.“ In einer von zahlreichen weiteren SMS-Nachrichten an den Chef schrieb sie dann, ihr Humor gehe manchmal mit ihr durch, und sie übertreibe ein wenig: „Rob, lass mich das erklären, damit Du die Sache nicht falsch verstehst.“

          Als die Frau wegen „groben Fehlverhaltens“ gefeuert wurde, klagte sie vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung. Es habe sich um eine „scherzhafte Beleidigung“ gehandelt, die der Chef nie hätte sehen sollen. Das Arbeitsgericht wies ihr Anliegen ab. Bei der SMS handele es sich nicht um eine „scherzhafte Beleidigung“, sondern um eine verletzende Wertung ihres Chefs.

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