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Mehr Geld fürs Gärtnern : Pflanzen für 107 Euro

  • Aktualisiert am

Gärtnern kann auch schon Kindern Freude machen. Bild: Rainer Wohlfahrt

Ein Blumengruß hier, eine Topfpflanze da - und immer häufiger hegen die Menschen auch ein Gärtchen in der Stadt: die Pflanzenbranche gedeiht gut.

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          Die milde Witterung im vergangenen Jahr hat sich auf das Geschäft mit Blumen und Pflanzen positiv ausgewirkt. Der Umsatz sei um 6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro gestiegen, wie erste Berechnungen des Zentralverbandes Gartenbau ergeben.

          Im Durchschnitt gibt jeder in Deutschland pro Jahr 107 Euro für Blumen und Pflanzen aus, im Jahr zuvor waren es erst 101 Euro. Das mache Mut für die laufende Saison, sagte Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau am Montag in Essen vor dem Start der Internationalen Pflanzenmesse (IPM).

          Prognosen seien für die sehr wetterabhängige Branche jedoch schwierig. Mit 8,6 Milliarden Euro stoße der Markt insgesamt an seine Wachstumsgrenze. Ein solches Volumen werde nur in einem Jahr mit normaler Witterung erreicht.

          Zwergkirschbäume und Mini-Pinien

          Die Gartenbaubranche trifft sich von 27. bis 30. Januar auf der IPM, zu der die Veranstalter mehr als 1600 Aussteller aus 49 Ländern erwarten. An den Ständen präsentieren sich unter anderem Züchter, Gärtner, Händler und Floristen. Großes Thema ist unter anderem Gärtnern in den Städten. Neuheiten für diese Sparte seien etwa der Zwergkirschbaum für den Balkon oder die Mini-Pinie mit Pinienkernen zum Selber-Ernten, sagte der Geschäftsführer der Messe Essen, Oliver P. Kuhrt.

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