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Energiewirtschaft : „AfD und Linke sind nicht wählbar“

Karl-Ludwig Kley steht dem Aufsichtsrat von Eon und der Deutschen Lufthansa vor und führte zwölf Jahre lang den Chemiekonzern Merck. Bild: Frank Röth

Deutschlands mächtigster Aufsichtsrat teilt aus: Karl-Ludwig Kley spricht über den Moralüberschuss in der politischen Debatte, gierige Manager, das Chaos mit der Energiewende – und seine schwachen Leistungen als Schüler.

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          Herr Kley, Eon darf Innogy kaufen, Brüssel hat den Deal abgesegnet. Gut für Sie als Eon-Aufsichtsratschef, schlecht für uns Verbraucher.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wieso das?

          Weniger Wettbewerb heißt höhere Preise. Wir kehren einen Schritt zurück in Richtung Monopol bei den Energieversorgern.

          Nein, das stimmt nicht. Im Übrigen ist es eine Illusion, zu glauben, dass die Energiewende ausschließlich dezentral realisiert werden kann. Verteilnetze sind ein riesiges technologisches Thema. Sie können nicht einfach Kupfer verbuddeln, und das war’s dann. Es braucht intelligente Steuerung und damit enorme Investitionen. Die muss sich ein Unternehmen erst mal leisten können. Wir sind das größte Industrieland Europas, und es steht uns gut an, als solches auch große Unternehmen zu haben, die im europäischen Kontext eine Rolle spielen können.

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