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Aufgaben der CDU : Wirtschaftspolitik für die Bürger

Wer führt die Partei: Kanzlerin Merkel (rechts) oder die Vorsitzende Kramp-Karrenbauer? Bild: EPA

Die Bürger interessieren sich für die Kosten von Politik. Das muss die CDU wieder begreifen. Sparsamkeit bedeutet indes nicht, Sachwerte verfallen zu lassen.

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          Die Ergebnisse der jüngsten Bürgerbefragung von Allensbach für die F.A.Z. sind für die Union und die SPD verheerend. Denn nicht nur leidet das Ansehen der Regierenden in der Bevölkerung erheblich; die miserable Beurteilung der Politik schlägt sich sogar in einem nachlassenden Vertrauen in die Stabilität des politischen Systems nieder. In der CDU, die sich auf ihren Parteitag in Leipzig vorbereitet, sollten alle Alarmglocken läuten.

          Aus der mittlerweile sehr umfangreichen Forschung ist bekannt: Das von Populisten bemühte Gerede über unvereinbare kulturelle Gegensätze zwischen einer kosmopolitischen Elite (die von etablierten Parteien vertreten werde) und dem „eigentlichen Volk“ (das von den Populisten vertreten werde) ist in erster Linie billige Stimmungsmache.

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