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Energieversorgung : Atomkraft „made in Germany“

Sogar das Atom-Ei war mal modern: Der erste deutsche ­Forschungsreaktor in Garching bei München wurde im Jahr 1957 in Betrieb genommen. Bild: Imago

Deutsche Kernphysiker wollen mit ihrem Start-up die Atomkraft revolutionieren. Investoren machen dafür Millionen locker.

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          An Selbstbewusstsein fehlt es den Gründern nicht: „Wir erfinden die Kernkraft neu. Gut für Menschen, gut für die Natur“, heißt es auf der Startseite von Dual Fluid Energy Inc., einem Start-up-Unternehmen mit Sitz im kanadischen Vancouver. Dual Fluid verspricht, einen neuartigen Atomreaktor zu bauen, der „aus Atommüll Strom für Generationen erzeugt“. Sicher, kostengünstig, klimaschonend – und die Nu­klearabfälle der Vergangenheit können dabei auch noch beseitigt werden.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Interessant ist an der in diesem Jahr gegründeten Firma noch etwas anderes: Die Gesellschaft ist zwar in Kanada registriert, doch die Macher hinter dem Unternehmen sind Deutsche. Das technische Konzept des Dual-Fluid-Reaktors wurde hierzulande entwickelt von einem Häuflein von Wissenschaftlern, die trotz des längst besiegelten deutschen Atomausstiegs weiter an diese Form der Stromerzeugung glauben.

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