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Asylpolitik : Was schaffen wir in der Flüchtlingskrise?

  • -Aktualisiert am

Jetzt wollen Merkel und der Gesundheitsminister kostenlose Gesundheitskarten an Flüchtlinge verteilen. Davon träumen nicht nur Asylbewerber. Mit ihren Worten und Taten lockt Merkel auch Menschen nach Deutschland deren Leben gar nicht bedroht ist.

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          In der Flüchtlingskrise scheint im Kanzleramt mehr das Herz als der Kopf zu regieren. Erst sendet Berlin über die sozialen Medien die Botschaft aus, die Regeln von Dublin gelten nicht mehr, alle Flüchtlinge seien hier willkommen. Dann lässt Angela Merkel Flüchtlingsselfies mit sich machen und in der arabischen Welt verbreiten. Danach ruft sie allen zu, es gebe keine Obergrenze für Asyl.

          Jetzt wollen Merkel und der Gesundheitsminister Hermann Gröhe kostenlose Gesundheitskarten an Flüchtlinge verteilen, damit diese mobil im ganzen Land einen optimalen und umfassenden Gesundheitsservice in Anspruch nehmen können, obwohl laut Gesetz Asylbewerbern nur regional und medizinisch eingeschränkte Leistungen zustehen.

          Von einer Gesundheitskarte ohne Kostenkontrolle (der Steuerzahler zahlt ja eh alles) träumen nicht nur Asylbewerber. Mit ihren Worten und Taten lockt Merkel noch mehr Flüchtlinge aus den Lagern der Nachbarländer von Syrien und Irak nach Deutschland, obwohl deren Leben dort nicht bedroht ist. In ihrer eigenen Unionsfraktion gibt es Widerstand, auch weil die Grünen so eine Karte wollen. Ist Merkel die schwarz-grüne Option im Bund wirklich so wichtig?

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