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Laschet zu Großbauprojekten : Innovation im Schneckentempo

Rotorblätter und Gondel eines Windrads Bild: Lucas Bäuml

Kanzlerkandidat Armin Laschet will die Planung von Großprojekten beschleunigen und die Klagemöglichkeiten von Verbänden beschneiden. Damit trifft er einen Nerv.

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          Elon Musk kann einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Das hat zuletzt wohl auch Armin Laschet erfahren. Jedenfalls hat der Kanzlerkandidat der Union nach seinem Treffen mit dem umtriebigen Chef des amerikanischen Autobauers Tesla in der vergangenen Woche schon einmal das wichtigste Vorhaben für die ersten Hundert Tage einer möglichen Kanzlerschaft festgezurrt: Er will ein „Planungsbeschleunigungs-Paket“ vorlegen, um Großprojekte „schneller planen, genehmigen und umsetzen“ zu können, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Corinna Budras
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Mit dabei: Ein „Fast-Track-Genehmigungsverfahren“, wahrscheinlich in der Manier, wie sie auch schon Musk nach seinen ersten Erfahrungen mit der brandenburgischen Verwaltung vorschwebte. Der Manager verzweifelt schon länger daran, dass er mit seiner geplanten Fabrik in Grünheide zwar klimafreundliche Elektromobilität vorantreiben möchte, aber dieses hehre Ziel keineswegs die Bürokratie vereinfacht.

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