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Gesetzesentwurf zur Pflege : Zu Hause beatmen, weil’s Geld spart

  • -Aktualisiert am

Intensivpflege im eigenem Kinderzimmer: Ein Kind mit einem Heimbeatmungsgerät. Wenn es nach Gesundheitsminister Jens Spahn geht, könnte es in Zukunft noch mehr Heimpflege geben. Bild: Ullstein

Tausende schwerster Pflegefälle werden zu Hause betreut, auch weil der Heimplatz zu teuer ist. Gesundheitsminister Jens Spahn will das nun ändern.

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          Im August hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seinen Reformplan für die Pflege Schwerkranker ins Kabinett gegeben – nicht ahnend, welchen Sturm der Empörung der bei Ärzten, Behinderten- und Pflegeverbänden auslösen würde. Spahn wolle aus Kostengründen die Intensivpflege, etwa von künstlich Beatmeten, nur in Heimen erlauben, hieß es.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Der Behindertenbeauftragte der Regierung, Jürgen Dusel, erinnerte an die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Behinderte hätten das Recht, den Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Mit Spahns Plan würden „zentrale Menschenrechte ausgehebelt“.

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